Wasser zur Verwendung in Beregnungsanlagen ist ein sehr streitbares Thema.
Zum einen schwören Terrarianer auf natürliches Regenwasser, andere auf Wasser aus Osmoseanlagen. Auch gibt es Fraktionen, die ihr Beregnungswasser mittels Ionentauscher auf gewünschte Wasserwerte bringen oder auch mittels verschneiden mit Leitungswasser trimmen und diese Methode für die Beste halten.Ja, es gibt auch Regionen in z.b. Deutschland, Österreich und der Schweiz, die optimale Wasserwerte direkt aus der Hauswasserleitung geliefert bekommen (weiches Wasser) und sich beim Thema Osmose / Wasseraufbereitung einfach nur amüsieren.
Fakt ist allerdings, dass zu hartes Beregnungswasser die Wirkungsweise vieler Düsenarten negativ beeinflussen kann, was wiederum durch regelmäßiges Entkalken / Reinigen der Düsen aber auf ein Minimum reduziert werden könnte. Kalkablagerungen sind hier einer der wohl wichtigsten Aspekte. Ablagerungen durch kalkhaltiges Beregnungswasser an Scheiben und Pflanzen ..., jedem Terrarianer stellen sich bei diesem Gedanken die Nackenhaare auf ... .
Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist aber auch, dass Pflanzen in einem Regenwaldterrarium einen mehr oder minder hohen Anspruch an nährstoffreiches Beregnungswasser stellen, was bei der Aufbereitung selbigem einen weiteren wichtigen Aspekt darstellt. (--> Ersatzdüngung / Düngen von Pflanzen!) Die Ansprüche aller im Regenwald lebenden oder von hoher Luftfeuchtigkeit abhängiger Tierarten, die zudem vielleicht auch noch ihren eigenen Wasserhaushalt über die Aufnahme von Beregnungswasser regulieren (z.b. Chamäleons) hier zu erwähnen / zu erörtern, würde sicherlich den Rahmen sprengen und ist auch nicht möglich. Dieser Aspekt sollte aber immer einen ebenfalls hohen Stellenwert bei der Planung von Aufbereitungsanlagen für Ihr Beregnungswasser spielen und höchste Priorität genießen. |